Besuchen Sie die pittoreske Stadt Laholm

Laholm ist die älteste und kleinste Stadt des Mittelalters in der Region Halland. Insbesondere im alten Stadtzentrum "Gamleby", das sich von der St. Clemens Kirche über den Marktplatz "Stortorget" bis hin zum Fluss Lagan erstreckt, kann man das historische Netz aus Kopfsteinpflasterstraßen, kleine Häuser und Gärten mit üppigem Gemüse und prächtigen Blumen entdecken. Die alten Häuser sind aus Backstein und mit Fachwerk gebaut. Anders als in anderen Städten Schwedens hat es in Laholm keine Abrissorgien gegeben. Die wenigen neu gebauten Häuser fügen sich von der Bauweise gut in das historische Stadtbild ein.

Das Stadtzentrum "Stortorget" mit dem weißen Rathaus.

Auf dem zentralen Platz, dem "Stortorget", und den angrenzenden Straßen gibt es zahlreiche Cafés, Restaurants, Butiken mit Kunsthandwerk, Lebensmittelgeschäfte, Apotheken und Banken. Hier gibt es auch ein staatliches Fachgeschäft für alkoholische Getränke "Systembolaget".

 Das Zeichnung  Museum wird in die alte Feuerwehr am "Hästtorget" umziehen, sobald diese aufwendig renoviert und ausgebaut worden ist. Dann wird es auch eine Sektion für Keramik aus der Region Laholm geben. Das Feuerwehrhaus verfügt über einen herrlichen Blick über das den Fluss Lagan und dessen Flussbett. Dort befindet sich auch die Touristeninformation..

"Besuche die kleine Stadt mit den großen Kunstwerken" ist ein bekanntes Motto für Laholm. Die Stadt verfügt über ungewöhnlich viele öffentliche Kunstwerke. Diese wurden aus Einnahmen finanziert, die man aus dem "Laholm-Spiel" generierte, welches der damalige Bürgermeister der Stadt, Axel Malmqvist, entwickelt hat.

Die alte Töpferei im "Gamleby" ist im Sommer geöffnet. Hier werden Kaffee und leckere Waffeln serviert. Es gibt eine Keramikausstellung. Die Galerie in der zur Kirche gehörenden Stallung stellt exquisite Aquarelle über Laholm und die Umgebung aus.

Das alte Zentrum "Gamleby" mit seinen pittoresken Häusern und den mit Kopfsteinen gepflasterten kleinen Gassen laden zu einem Spaziergang ein..

 

Ursprünglich teilte sich der Fluss Lagan an der Insel Lagaholm in zwei Arme. Es gab auch Brücken über den Fluss. Dies war ein idealer Platz für eine mittelalterliche Burg. Diese wurde im 13. Jahrhundert erstmals schriftlich erwähnt. Sie spielte eine wichtige Rolle in den Kriegen des Mittelalters und des 16. Jahrhunderts. Ende des 17. Jahrhunderts verlor die Festung jedoch an Bedeutung. Für die moderne Artillerie war es ein Leichtes, von den die Burg umgebenden Hügeln, auf diese herunterzuschießen. Sie wurde schließlich aufgegeben. Von der Burg sind zwar keine Gebäude mehr übrig geblieben, die Mauern aus Granit sind jedoch noch gut erhalten. Diese bilden ein großes Fünfeck.

In der Nähe von Lagaholm befindet sich auch die Lachszucht von Laholm. Diese wurde eingerichtet, um die negativen Auswirkungen der Wasserkraftwerke auf die Lachsbestände auszugleichen. Im Herbst werden die geschlechtsreifen Lachse eingefangen. Die Eier werden abgenommen und anschließend mit den Samen künstlich befruchtet. Sie werden dann im folgenden März ausgesetzt. Nach 1 bis 2 Jahren in Zuchtgewässern sind die Junglachse, der sog. "Smolten", bereit, in die umliegenden Flüsse entlassen zu werden. Der Zuchtbetrieb ist immer einen Besuch wert.

Die St. Clemens Kirche in Gamleby

Reste der alten Mauer der Burg Lagaholm beim Lagan

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